„Der Sonnengesang“
Franziskusweg in der Wildschönau:
Ein Lobgesang an Bruder Mond und Schwester Sonne.
Neun Stationen regen neue Beziehung zum Schöpfer an.
Der Franziskusweg in der Wildschönau ist ein knapp zwei Kilometer langer Besinnungsweg.
Dem akademischen Bildhauer Mag. Hubert Flörl ist es gelungen, die Friedensidee des heiligen Franz von Assisi in eindrucksvollen, klaren Formen darzustellen. Neun Stationen, eingebunden in die herrliche Bergwelt der Wildschönau, sollen zu einer neuen Beziehung zur Schöpfung anregen.
An jeder Statue kann man eine Strophe aus dem „Sonnengesang“ lesen. Immer wieder betonen die Zeugnisse Franziskus´ sanftmütige Demut allen Menschen und auch der armen Kreatur gegenüber – alle waren ihm Schwester und Bruder, auch Sonne, Mond und Tod, wie es sein „Sonnengesang“ ausdrückt und wie es die verschiedenen Legenden von der „Vogelpredigt“ zeigen.
Der Weg folgt einer von Bäumen gesäumten Promenade, entlang eines Baches zwischen den Wildschönauer Ortsteilen Niederau und Oberau. Dort beginnt auch der Lobgesang an das Universum, die Sonne, den Mond und die Sterne, den Wind und das Wetter, das Feuer, die Welt mit ihren Samen und Früchten, die Liebe und den Tod.