Das Gotteshaus

Das schmuckes Bergkirchlein von Auffach wird von vielen fleißigen Händen liebevoll geschmückt und gepflegt und lädt ein zu einem gemeinsamen Gottesdienst oder zu einem stillen Gebet und zeigt dem Besucher besonders hier die Nähe Gottes. Erst im Zuge einer Restaurierung im Jahr 1890 wurde die Kirche mit Gemälden von Georg Buchauer versehen, die jedoch im Jahre 1924 wieder entfernt wurden. 1925 malte Prof. Toni Kirchmeyr das Deckenfresko über dem Hauptschiff aus dem Leben des hl. Kirchenpatrons und "Bachwächters" Johannes von Nepomuk.

Deckengemälde

Die Deckengemälde aus dem Leben von Johannes Nepomuk

Hochaltar

Der Bildhauer Anton Bichler aus Kitzbühel schuf den Hochaltar, der Tabernakl stammt vom Altarbauer Clemens Raffeiner aus Schwaz. Während des Jahres ziert das Bild des Kirchenpatrons vom Salzburger Hofmaler Franz Streicher den Altar, über die Feiertage wird er nach dem jeweiligen Festtag geschmückt. An den Seiten des Altares stehen die beiden Apostel Hl. Petrus und Hl. Paulus, die Kreuzwegbilder stammen vom Oberauer Maler Matthias Riedmann.

Marienaltar

Diesen Spätbarock-Seitenaltar schuf vermutlich um 1750 Franz Stitz aus Kufstein ursprünglich für die alte Dekanatskirche Reith im Alpbachtal. Von dort wurde er nach deren Abbruch im Jahre 1801 nach Auffach übertragen. Auf der linken Seite steht die Hl. Helena mit dem Kreuz, auf der rechten die Hl. Notburga aus Rattenberg. Das sehr schöne Marienbild ist eine Kopie des weltberühmten Gnadenbild Mariahilf (geschaffen zwischen 1517 und 1525) von Lucas Cranach dem Älteren, einem Freund von Martin Luther. Das Original dieses Gemäldes befindet sich seit dem 17. Jhd. im Hochaltar des Innsbrucker Doms.

Sebastianaltar

Ursprünglich war dieser Seitenaltar dem Hl. Josef geweiht. Diesen Spätbarock-Seitenaltar schuf vermutlich um 1750 auch Franz Stitz aus Kufstein ursprünglich für die alte Dekanatskirche Reith im Alpbachtal. Von dort wurde er nach deren Abbruch im Jahre 1801 nach Auffach übertragen. Im Zuge einer Renovierung wurde das Bild des Hl. Josef durch das heutige Bild des Hl. Sebastian ersetzt. Auf der linken Seite steht der Hl. Jakobus mit Stab, auf der rechten der Hl. Johannes Ev. mit Kelch.

Das Kreuz

Das eindrucksvolle barocke Kreuz (17. Jh.) neben dem Volksaltar stammt vom Auffacher Meister Alois Kluibenschädl. Leider sind bis heute keine weiteren Informationen dieses Künstlers bekannt.

Orgel

Schon im Jahre 1801 wurde vom damaligen Schulleiter und Mesner Bartlmä Unterberger eine provisorische Orgel angefertigt. Über 100 Jahre hat dieses Provisorium ihre Dienste getan, bis sie dann im Jahre 1907 durch eine neue Orgel vom Orgelbauer Josef Sappl aus Kundl ersetzt wurde. Sie hat bis zum Jahre 1988 gute Dienste getan, war dann über einige Jahre spielbereit in der Gaststube im Hotel "Bernauer-Hof" in Auffach, ging dann aber in Privatbesitz über und steht ab Sommer 2012 in der Dorfkirche von RIPABOTTONI (Region Campobasso in Süditalien) nach entsprechender Reparatur wieder im Einsatz.
Die heitige Orgel ist ein Meisterwerk der Firma Pirchner aus Steinach am Brenner. Sie hat ein Hauptwerk und ein Rückpositiv mit 10 klingenden Registern und wurde am 15. Mai 1988 von Weihbischof Jakob Mayr feierlich eingeweiht.

Kreuzweg

In der Pfarrkirche befinden sich 14 Kreuzwegstationen als Kopien des berühmten Malers Joseph Führich (1800 - 1876). Dieser malte in den Sommermonaten der Jahre 1844 bis 1846 mit Unterstützung seines Schülers Adam Vogler einen Kreuzweg für die Kirche St. Johann Nepomuk in Wien 2 auf einer Größe von 185 x 240 cm. Schon im Jahre 1849 fertigte Alois Petrak Kupferstiche dieser Kreuzwegbilder in einer kleineren Größe und von da an wurde dieser Kreuzweg (bis heute ca. 460 Kopien) in die ganze Welt getragen.
Die Auffacher Kreuzwegtafeln sind dem Original sehr getreu, da auf der 3. Station noch der Hund zu sehen ist, der später als unwichtig empfunden und einfach weggelassen wurde.
Hier gibt es umfassende Informationen zum Original des Kreuzweges

Der Turm

Die Glocken

Das Geläute der fünf Auffacher Glocken

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