Das Gotteshaus

Die imposante Barockkirche wird zu Recht der "Wildschönauer Dom" genannt. Mit einer Länge von 42 m und einer Breite von 15,5 m zählt sie zu den größten Landkirchen des Tiroler Landes. Über dem Kirchenportal steht eine aus rotem Marmor gearbeitete Statue der Hl. Margaretha.

Das Kirchenschiff

Das einschiffige, vierjochige Kirchengewölbe wird durch einen tieferen Triumphbogen in Volkskirche und Altarbezirk geschieden. In den Zwickeln und Gewölbekappen sind Bilder von bekannten Heiligen zu sehen. Alle Fresken wurden im Jahre 1823 von Johann Endfelder übermalt im Zuge einer Kirchenrenovierung im Jahre 1923 von Prof. Toni Kirchmayr wieder freigelegt und erneuert.

Die Gemälde

Die Deckenfresken des Wiener Males Josef Adam Mölk

Der Hochaltar

Im Zuge der Teilrestaurierung in den Jahren 1963/64 erhielt der Hochaltar wieder seine ursprüngliche Fassung. Er umschließt das Bild der vielverehrten "Drei heiligen Madl" (Margaretha, Katharina und Barbara). Zwischen den Säulen steht der Hl. Rupert als Diözesangründer und der Hl. Nikolaus als Pilgerpatron, die beiden Blutzeugen Hl. Johannes und Hl. Paulus, sowie der Hl. Michael und die Schutzengelgruppe.
Den Volksalter schuf der heimische Kunsttischler Theo Moser. Die Ambonen neben dem Volksaltar fertigte der in Axams tätige Josef Plattner an, wobei die gesamte Fassmalerei von Heinrich Wechner (Buch bei Jenbach) stammt.

Die Seitenaltäre

Der Stolz des Gotteshauses sind seine fünf Altäre. Der Hochaltar und die vier Seitenaltäre stammen aus der Werkstatt des Haller Bildhauers Johann Gregor Fritz.

In den Seitenaltären wurden Reliquien von Heiligen hinterlegt, die aus den Katakomben in Rom stammen.

Die Orgel

"Die Orgel wird seit alters und zu Recht als die Königin der Instrumente bezeichnet, weil sie alle Töne der Schöpfung aufnimmt." Benedikt XVI.
Zu Weihnachten 1896 wurde die neue Orgel durch den Salzburger Orgelbauer Albert Mauracher aufgestellt. Sie trat an die Stelle eines älteren Instruments, das vom Auffacher Schulleiter und Mesner Bartlmä Unterberger und dem Zillertaler Georg Hochmuth um 1800 angefertigt worden war. Im Jahre 1987 wurde die Orgel mit neuen Prospektpfeifen ergänzt. Die Pfarrgemeinde ist stolz auf den Organisten Jo Mayr!

Das barocke Kruzifix

Das imposante Kreuz auf der linken Seite mit Sitzfigur der Schmerzhaften Muttergottes stammt aus der Mitte des 17. Jhd. und zeigt vier Engel, die das Blut aus den Wunden Christi auffangen. Ein fünfter Engel begleitet Maria in ihrer Trauer.

Der Turm

Die Pfarrkirche ist geprägt durch den 52 m hohen Turm mit seiner charakteristischen Dreizwiebelhaube.

Die Glocken

Nach der zweimaligen Glockenablieferung im Ersten und Zweiten Weltkrieg befinden sich nun wieder fünf Glocken im Kirchturm.

Hier bei so viel Technik und Nostalgie ist der Pfarrkirchenratsobmann Josef Gruber in seinem Element ...

Das Geläute der fünf Oberauer Glocken

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