Am 9. November 1791 wurde um einen eigenen Friedhof angesucht, da man die Toten im Winter nur mit größter Gefahr über das lawinengefährdete Hösljoch nach Alpbach bringen konnte. Bis heute werden auf diesem Bergfriedhof nur schmiedeeiserne Kreuze aufgestellt.

Friedhofskapelle

Die Kapelle wurde im Zuge des Kirchenbaues im Jahre 1789 als Totenkapelle gebaut. Zu den Ausstattungsstücken zählen einige Votivtafeln und eine Pieta auf dem Altartisch. Auffallend sind die vielen Totenschädel, die früher bei Graböffnungen präpariert, manchmal sogar beschriftet und hier im sogenannten Seelenstöckl aufbewahrt wurden. Auf der rechten und linken Seite sind Marmostafeln mit den Seelsorgern der Pfarre angebracht.

Die Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges ist eine Stätte der Erinnerung, aber auch ein Mahnmal für die furchtbaren Greueltaten der Kriegsjahre.

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